Krisenstab auf Stand-By

Landrat Werner Henning hat den Corona-Krisenstab des Eichsfeldkreises „auf unbestimmte Zeit“ in den Bereitschaftsmodus versetzt. Begründet wird die Maßnahme mit der sich weiter entspannenden Corona-Lage. Amtsärztin Judith Rahrig schätzt die aktuelle Situation im Gesundheitsamt als „gut leistbar“ ein, heißt es aus dem Landratsamt in Heiligenstadt. Aktuelle gebe es auch keine Unterstützung mehr durch Soldaten der Bundeswehr, ergänzte Oberstleutnant Stephan Niederau. Zur weiteren Lagebeobachtung wird im Sozialdezernat eine Arbeitsgruppe eingerichtet, so Landrat Henning. Sollte sich die Corona-Situation wieder verschlechtern, dann könne der Krisenstab problemlos reaktiviert werden.

Quarntäne-Entschädigungen kosten das Land bisher 100 Millionen Euro

Eigenen Angaben zufolge hat das Thüringer Landesverwaltungsamt seit Beginn der Corona-Pandemie über 100 Millionen Euro Entschädigungen wegen Corona-Quarantäne ausgezahlt. Bisher gingen etwa 134.000 Anträge ein, 110.000 wurden genehmigt, 13.000 abgelehnt. Über 10.000 sind aktuell noch offen. Die Zahl der Anträge hatte zuletzt deutlich zugenommen, denn: Seit Ende März können auch ungeimpfte Corona-Infizierte entschädigt werden, wenn sie nicht arbeiten können.