Verkehrsministerium rät in Corona-Krise zum Fahrrad fahren

Das Thüringer Verkehrsministerium rät jetzt in der Corona-Krise zum Umstieg aufs Fahrrad. «Mit der Nutzung des Fahrrades können die Anforderungen der Kontaktminimierung gut erfüllt werden», heißt es.

Die Behörden haben angeordnet, dass Menschen, die nicht in einem Haushalt miteinander wohnen, einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten müssen. Grundsätzlich sollen sich Menschen soweit es geht ohnehin zu Hause aufhalten. Allerdings sind wichtige Dinge wie Einkaufen oder Arztbesuche weiterhin erlaubt.

In den vergangenen Tagen hatten bereits die Fahrradwirtschaft betont, welche große Bedeutung die Zweiräder aus ihrer Sicht für die Mobilität in Deutschland nun haben. Das Fahrrad werde in den nächsten Wochen neben dem Auto das wichtigste Verkehrsmittel sein, «da es infektionssicher von jedermann genutzt werden kann», hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Branche.