Wirtschaftsstillstand sorgt für Milliardenschaden

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee geht wegen des Wirtschaftsstillstands im Zuge der Corona-Krise von einem Milliardenschaden aus. Sollte die Wirtschaft zwei Monate lang auf Sparflamme wie bisher laufen müssen, wäre das schätzungsweise allein in Thüringen mit Wertschöpfungsverlusten von fünf bis zehn Milliarden Euro verbunden. Tiefensee hofft aber darauf, dass die Wirtschaft nach dem 20. April wieder hochgefahren werden kann. Er mahnt: Nur wenn die Regeln streng eingehalten würden, könne die Zahl der Neuinfektionen verringert, aber auch der Stillstand in der Wirtschaft beendet werden.