Nordhausen Pflicht

Ab 14. April ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Landkreis Nordhausen beim Einkaufen, in Bussen, Straßenbahnen und im Taxi verpflichtend. Dies regelt eine neue Allgemeinverfügung. Ab kommender Woche gilt eine Art Übergangsfrist, in der das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen wird.

„Wenn man gleichzeitig den Mindestabstand einhält, kann auch ein Schutz beispielsweise durch ein Tuch, Schal oder eine selbstgenähte Maske dabei helfen, andere vor einer Infektion zu schützen“, sagt Landrat Matthias Jendricke. „Niemand braucht sich somit einen medizinischen Mundschutz zu kaufen – wir wissen, dass diese momentan Mangelware sind. Wichtig ist, dass Mund und Nase gleichzeitig bedeckt sind.“ Diese Pflicht gilt nicht, wenn man sich draußen, unter freiem Himmel bewegt, in privaten oder dienstlichen Fahrzeugen unterwegs ist und ebenso nicht für Kinder für unter 12 Jahren und Menschen mit Behinderung. Auch der Arbeitsbereich ist von den Regelungen ausgenommen. „Arbeitgeber müssen dies im Rahmen ihres Gesundheitsschutzes eigenständig regeln – dies gilt auch für Verkaufspersonal“, so Jendricke.