Ostdeutsche Chemie-Industrie sorgt sich

Die Corona-Krise macht der ostdeutschen Chemie besonders zu schaffen. Es herrscht große Verunsicherung, hat die Hauptgeschäftsführerin des Landesverbandes Nordost im Verband der Chemischen Industrie (VCI) Schmidt-Kesseler gesagt. Noch läuft die Produktion bei den meisten Unternehmen, heißt es. Probleme macht aber mehr und mehr die sinkende Nachfrage und auch der Bezug von genügend Rohstoffen sorgt für Kopfzerbrechen. Diesen Monat wird auch mit einem Anstieg der Kurzarbeit gerechnet.
In Ostdeutschland gehört die Chemie- und Pharmaindustrie zu den größten Arbeitgebern mit rund 57 000 Mitarbeitern.