OBs und das fehlende Geld

Die Oberbürgermeister der sechs kreisfreien Städte in Thüringen schlagen Alarm. Die Finanzsituation ist wegen einbrechender Steuereinnahmen und Corona-Mehrausgaben dramatisch, erklärten die Stadtoberhäupter. Sie haben sich in einem Schreiben an Ministerpräsident Bodo Ramelow gewandt, damit die Finanzhilfen des Landes für die Kommunen auf 900 Millionen Euro aufgestockt werden. Die bisher vorgesehenen 185 Millionen reichten bei weitem nicht aus, um die Löcher zu stopfen. „Wenn uns nicht geholfen wird, wird eine Schneise ins städtische Leben gezogen. Der Schaden ist nicht reparierbar“, sagte etwa Weimars OB Peter Kleine.