Blutkonserven werden knapp

In den östlichen Bundesländern gehen den Blutspendediensten die Reserven aus. In Berlin, Brandenburg und Sachsen decken die zur Verfügung stehenden Blutkonserven mancherorts nicht einmal mehr den Bedarf eines durchschnittlichen Tages, heißt es vom Deutschen Roten Kreuz. Thüringen und Sachsen-Anhalt haben Vorräte für rund zwei Tage, Mecklenburg-Vorpommern immerhin für drei. Das Problem liegt nach DRK-Angaben nicht an mangelnder Spendenbereitschaft. Vielmehr sei der Bedarf an Blutkonserven deutlich angestiegen und gleichzeitig viele Orte zur Blutspende coronabedingt weggefallen.