Rudolph kontra Taubert

Der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen Michael Rudolph kritisiert die Aussage von Thüringens Finanzministerin Heike Taubert, dass es bei den Gehältern im öffentlichen Dienst Einsparpotential gäbe. „Als erstes die Krisenkosten auf die Arbeitnehmer abwälzen zu wollen, ist ein Skandal. Das gilt für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst wie in der Privatwirtschaft“, so Rudolph. Thüringen muss dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie mit massiven Steuer-Einnahmeverlusten rechnen. Taubert hatte eine Haushaltssperre und Einsparungen im öffentlichen Dienst ins Gespräch gebracht.