Kritik an Pflichtversetzung

Die geplante Aussetzung des Sitzenbleibens für einige Klassenstufen in Thüringen stößt weiterhin auf Kritik. „Wie kann Bildung fair sein, wenn Kinder, die die Grundlagen aus den vorherigen Schuljahren nicht beherrschen, überfordert sind und keine Chance auf Anschluss erhalten, weil sie pflichtversetzt wurden?“ – fragt der Thüringer Lehrerverband. Die geplante Verordnung des Bilungsministeriums sieht vor, dass in diesem und im kommenden Schuljahr Schüler der Klassenstufen vier, sechs und acht automatisch in die nächste Klasse versetzt werden. Für die Klassenstufen fünf und sieben ist ein Sitzenbleiben ohnehin bereits ausgeschlossen.